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Das Alphabet
Von A bis Z, was hängen blieb, was wirklich wichtig war, was man auf jeden Fall beachten sollte oder auch; das Wichtigsta:
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A
- Aachen - Wie alle Grenznahen Städte eignet sich Aachen besonders zum Losfahren. Außerdem bietet sich das Sausalitos an, um die bevorstehende Reise zu begießen.
- Aufwachen - Immer wieder spannend, besonders wenn man erstmal überlegen muß, wo man ist und versucht, zu rekonstruieren, wo man am vorherigen Morgen noch war.
- Attila - Wer einen Kampferprobten Stoffhund dabei hat, muß sich um nichts mehr Sorgen machen.
B
- Bahnhofsgong - ein Geräusch, was einen noch Wochen lang in seinen Träumen verfolgen kann - aber irgendwie kultig!
- Baguette - Unser Standardfrühstück. Überall zu kaufen und viel leckerer als in Deutschland - oder war es nur der Hunger, der es so köstlich werden ließ?
- Bier - Wenn das Baguette mal all zu trocken war... (siehe Bierwertung)
C
- Campingkocher - Unverzichtbar für physikalische Experimente mit tomatensoßehaltigen Dosengerichten und für alle, die kalte Raviolli nicht so geil finden wie Thorsten
D
- Drehgestelle - Am besten dreiachsig. Auch wenn nicht jeder weiß, was ein dreiachsiges Drehgestell ist, bietet sich für den Fachkundigen und auch für den absoluten Laien ein weites Feld unendlicher Unterhaltungsmöglichkeiten.
E
- Eigenwerte einer Matrix - haben mit unserer Reise nichts zu tun. Aber wenn es auf einer langen Fahrt zu langweilig wird (wenn alle anderen Skat spielen oder warum auch immer), könnte man sich damit bestimmt stundenlang beschäftigen.
F
- Fahrpläne - sollte man möglichst im Kopf oder besser noch schriftlich haben, da die ungetakteten Fahrpläne in Frankreich manchmal zu längeren ungewünschten Aufenthalten in irgendwelchen Bahnhöfen führen. Daher ist es ratsam, eine ungefähre Reiseroute schon vor beginn festgelegt zu haben und auf die Durchführbarkeit zu testen (-> Internet).
- Französisch - Die Landessprache in Frankreich! Und damit das auch jeder mitbekommt, spricht man es dort auch und zwar ausschließlich (Ausnahme -> Lourdes). Wer es kann ist klar im Vorteil und wenn man es auch nur probiert, bemühen sich alle langsam zu sprechen und reagieren darüber hinaus ziemlich freundlich.
G
- Gepäck - Alles was mit soll, muß auch geschleppt werden (siehe Packliste).
H
- Hotel - Die Übernachtung im Hotel sollte immer eine Überlegung wert sein, zumal es dort oft recht günstig ist.
- Hulk Hogan - wer ihn als Gepäckträger angagieren kann, sollte das auch machen!
I
- Interrailbuch - Unser unverzichtbarer Reisebegleiter. Für die Reiseplanung der letzten Tage sehr nützlich. Die angegebenen Telefonnummern sind jedoch mit Vorsicht zu genießen.
J
- Jugendherbergen - Zumindest in BeNeLux oft anzutreffen, allerdings nicht immer preiswert. Ein Jugendherbergsausweis lohnt sich jedoch allemal.
K
- Klimaanlagen - können in Nachtzügen zu Erfrierungserscheinungen führen, halten aber auch die meisten anderen Fahrgäste aus dem Wagen.
L
- Lourdes - Hier einen Franzosen zu treffen ist reine Glückssache. Wenn man es nicht besser weiß, fühlt man sich hier schnell nach Las Vegas versetzt. Alle drei Meter stolpert man über Souvenierläden, die mit Bediehnung in etwa dreizig Sprachen werben.
M
- Mittelmeer - Auch im September allemal noch warm genug zum Schwimmen.
- Mütter - wie das dreiachsige Drehgestell ein beliebtes Gesprächsthema.
N
- Narkotisierend - waren die Dämpfe, die morgens in Den Haag aus unserer Toilette kamen. Mit weniger McKroket wären sie zu vermeiden gewesen.
O
- Orientierungssinn - sollte man unbedingt vor der Fahrt trainieren, um den schnellsten Weg zur geplanten Unterkunft zu finden. Alternativ sind Touristen mit Rucksäcken eine gute Orientierungshilfe.
P
- Petit Train - So viel Spaß machen nicht einmal die Bahnen im Phantasialand!
- Pyrenäen - Wer sich die Fahrt mit dem Petit Train nicht entgehen lassen will, sollte sich unbedingt vorher überlegen, ob er das Risiko eingehen will, mitten im Nichts in den Pyrenäen (Einheimische nennen es La Tour de
Carol) zu übernachten, oder doch lieber den späteren Zug am Tag nehmen will und morgens aus der Zivilisation anreist.
Q
- Quark - gab es beim grandiosen Frühstücksbuffet in Den Haags Jugendherberge.
R
- Reiselektüre - sollte man auf jeden Fall dabei haben. 57 Stunden im Zug mit seltsamen Leuten hält man sonst kaum aus.
S
- Skat - Zur Entspannung oder um andere Teilnehmer unauffällig auszugrenzen...
T
- TGV - die schnellste Möglichkeit, in Frankreich voran zu kommen. Für 1,5 bis 3 Euro Reservierungsgebühr nutzbar. "Nous avons quatre ticket d´Interrail" einfach ein paar Mal am Schalter wiederholen und ein freundlicher SNCF-Mitarbeiter kämpft sich, sobald er es verstanden hat, mit einem durch die Reservierung.
U
- Umwege - ganz Luxembourg scheint davon voll zu sein! Geschickte Reisende begründen allerdings jeden Umweg mit einem Mehr an Sehenswürdigkeiten, die den Augen der orientierungsfähigen Touristen verborgen bleiben.
V
- Verpflegung - Man kann sich auch zwölf Tage von Baguettes, Dosenraviolli, Croissants und Bahnhofssüßigkeiten ernähren. Zwischendurch finden sich allerdings auch immer irgendwelche Supermärkte, die man zum Beispiel bei größeren Wartezeiten in Bahnhofsnähe besuchen kann.
W
- Warum nur? - Eine zentrale Frage. Immer wieder gerne gestellt, wenn der Weg zum Bahnhof/ zum Zeltplatz/ zur Herberge kein Ende finden wollte und der Rucksack sich wieder einmal besonders bemerkbar gemacht hat.
X
- X-treme Zugfahring - wie könnte das besser klappen, als mit einem Interrailticket?
Y
- Yeti - Sollte man wider Erwarten in eine Yeti-Herde geraten, ist es nützlich, Ruhe zu behalten. Wahrscheinlicher sind jedoch Kuh-Herden, die den Busverkehr zwischen Ax-Les-Thermes und La Tour de Carol aufhalten. In diesem Fall bleibt nichts anderes übrig, als zu warten.
Z
- Zelte - Ihre Mitnahme hat sich auf jeden Fall gelohnt. Bei schlechtem Wetter sollte man freilich darauf achten, daß sie auch dicht sind.
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