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| Der 5. Tag, Dienstag, 10. September 2002 |
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Aaaahh, Venedig!
Sind auf dem Weg nach Rennes und weiter nach St. Malo. "à la, la, ah, eh, la, tgv, la eh, elha, kaida, le, á, le, ohehah, le, est, ..." Hoch leben die algerischen Mitreisenden.
Hoch lebe auch die freundliche Mitreisende, die uns minutenlang damit unterhielt, daß sie versuchte, die zweite Tür zum Raucherabteil zu schließen. Dabei hätte sie uns beinahe mit einem roten Notfallbutton in die Luft gesprengt und konnte gerade noch aufgehalten werden.
Inzwischen sind wir auch nach einem kleinen Zwischenspurt (40 Minuten) auf dem Campingplatz direkt am Meer angekommen. Da unser Übernachtungswunsch auch diesmal als solcher verstanden wurde, wächst unser sprachliches Selbstvertrauen langsam in den Himmel. Sogar unsere Reservierung für den Nachtzug am letzten Tag hat geklappt, als nächstes werden wir wohl die Welt retten müssen...
Nebenan sind mittlerweile unsere Zeltplatznachbarn angekommen: Zwei Hamburger Bewährungshelfer mit kleiner Klientengruppe in einem schönen T4. "Nein, wir haben kein Gras für Euch." Auf der anderen Seite siedeln Inselaffen in Mutter-Tochter-Kombination. Thomas beginnt, seinen Abschiedsbrief zu schreiben. Ferner haben wir die Wein-In-Bier-Einheit eingeführt (WIBE). Sollen wir dem Rainer Calmund auch schreiben, während wir pflichtbewußt unsere Postkartenliste abarbeiten?
Der von uns zunächst angespackte Pizzaladen hatte aufgrund "problem d`electricité extraordinaire" nix zu essen, also irren wir weiter durch den Ort und finden letztendlich doch noch einen Italiener. Auf Thorstens Pizza waren schließlich sogar Mettwürste. Die drei Bongos spielen wieder Skat. Mittlerweile haben wir beschlossen, zwei Nächte in Saint Malo zu bleiben.
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