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| Der 4. Tag, Montag, 9. September 2002 |
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Achterbahn
Auch ohne ein Mindestmaß an Körperpflege lässt sich vorzüglich leben. 6:30 aufstehen, 7h Frühstück. Thomas ist unser Kondensmilch-König: "Echt, habe ich eine ganze Tasse Kondensmilch getrunken?" Dann Gewalt'g'm'arsch zum Bahnhof. Um kurz nach 8h das Frühste Bier der Reise.
Es folgt Zugfahren, gefolgt von Zugfahren. Dazwischen ein wenig Zugfahren. Etwa eine Stunde jeweils zwischen jedem Bahnhof. Dann Paris. Die erste Begegnung mit der französischen Sprache. Ergebnis: Wir haben alle überlebt! Mehr nicht...
Nach einer kurzen TGV-Fahrt (die Laufstrecke bis zu unserem Wagen dauerte etwa genauso lang) erreichen wir Le Mans. Eine weitere Herausforderung, denn ohne Le Mans-Übersicht im Interrailbuch mußte die Unterkunft erst umständlich gesucht werden: Nach einer Stunde Fußmarsch wurden wir im Touristeninformationszentrum in ein kleines, güstiges Hotel geschickt. Etwa 2 Minuten vom Bahnhof entfernt...
Ausgerüstet mit vier Sixpacks feinstem Kanterbräus ging es dann in die Stadt. Erstaunlich: Le Mans ist wirklich einen Besuch wert! Noch erstaunlicher: Unsere Sprachkenntnisse reichen bisher - niemand hat uns statt eines Zimmers ein Pfund Mett auf die Theke gelegt.
A propos essen: im Café Leffe schien man von solch deutschen Praktiken sehr erstaunt zu sein. "Carte à manger?!" Diese wurde dann aber nach längerer Suche in einer Ecke der Bar gefunden. Und geschmeckt haben die vier Flammes, von denen einer "Pizza" hieß, trotzdem. René gewinnt Tageswertung im Trink-Contest mit fragwürdigen Methoden, nur weil Thorsten mal kurz einnickt.
Master of Le Mans: Oli
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