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| Der 3. Tag, Sonntag, 8. September 2002 |
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En Mettbrötschen für de Calli
Frühstück! Bring noch Wurst mit! Anijshagel.
René wollte unbedingt als Erster scheißen. In der Konsequenz müssen die anderen immer schlimmere Höllenqualen ausstehen.
Zugfahren, Zugfahren, Zugfahren. Station Bruxelles-Luxembourg ist ein belgisches Chorweiler. Wir flügeln, aber der Triebwagen ist flügellahm. Extrem-Calmunding. Luxemburg ist eine Reise wert, so lange man nicht ausgerechnet Sonntags abends Hunger hat. Das, was geöffnet ist, ist unbezahlbar teuer. Die Jugendherberge hingegen ist recht günstig, wenngleich auch reichlich schrottig. Den abendlichen Orientierungsmarsch durch hübsch gepflegte, alte Festungsanlagen überstehen alle mit Bravour. Auf jeden Fall Erwähnung finden sollte die seltsame Sprache hier. Letzeburgisch, ein unaussprechliches Kauderwelsch, würg würg würg. Morgen heißt es früh aufstehen, unser Zug fährt bereits um kurz nach 8h in der Früh. Nach einer mittäglichen Zwischenstation in Paris soll es nach Le Mans gehen. Dann haben wir an drei Tagen in vier Ländern fünf Hauptstädte besucht.
Abends Party in Aufenthaltskneipe. Situation ist an Abstrusität kaum noch zu überbieten: Das Sanatorium ist auf Ausflug und hat jede Menge Artgenossen von Attila - ebenfalls in der Stoffversion - dabei. Die örtliche Dorfjugend findet sich ebenfalls ein, und gemeinsam schaut man das Kanzlerduell. Renés Idee, Udo Lattek als neuen Kanzler zu installieren, wird begeistert aufgegriffen.
Master of Luxemburg ist: Oli
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